Solidarität
mit Mumia Abu-Jamal
Die Kurdistan-Solidarität
Freiburg erklärt sich solidarisch mit dem zum Tode
verurteilten afro-amerikanischen Rundfunkjournalisten
Mumia Abu-Jamal. Der seit 1981 inhaftierte Journalist
und frühere Black Panther Aktivist war 1982 in einem
rassistischen Gerichtsverfahren mit gefälschten
Beweisen zum Tode verurteilt worden. Nach dem das
Oberste Gericht von Pennsylvania (USA) - die letzte
Berufungsinstanz - allen nationalen und
internationalen Protesten zum Trotz das
Hinrichtungsurteil bestätigte und eine
Wiederaufnahme des Verfahrens ablehnte, wurde gestern
abend der Hinrichtungsbefehl von Gouverneur Ride
unterschrieben. Täglich muß nun mit der Hinrichtung
Mumias gerechnet werden. Nur wenn wir es schaffen,
unseren und den weltweiten Protest unüberhörbar und
unübersehbar zu machen, kann es überhaupt noch eine
Hoffnung geben. Mumia Abu Jamal braucht unsere
Solidarität jetzt! Solidarisieren wir uns mit Mumia
Abu-Jamal, gegen Rassismus und Todesstrafe!
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Militärische
Zusammenarbeit mit der Türkei stoppen!
Das Ausmaß der
militärischen Zusammenarbeit zwischen der
Bundesrepublik und der Türkei ist ein Skandal! Den
Aufbau eines Labors für chemische Kampfstoffe
lediglich als "defensive Maßnahme" zur
Befriedung des "legitimen
Schutzbedürfnisses" zu bezeichnen, wie es
Verteidigungsminister Scharping getan hat,
verschleiert die Tatsache, dass der Türkei mehrfach
der Einsatz von C-Waffen vorgeworfen wurde, was durch
die Erkenntnisse des ZDF nunmehr auch bestätigt
scheint. So hatte bereits am 18. Mai dieses Jahres
die prokurdische Tageszeitung Özgür Politika über
einen Giftgasangriff türkischer Truppen gegen die
kurdische Guerilla berichtet. Auch davor waren von
kurdischer Seite mehrfach Hinweise auf den Einsatz
chemischer Waffen durch die türkische Armee gegen
kurdische Dörfer und die Guerilla gemeldet worden.
Auch die Entscheidung des Bundessicherheitsrates zur
Lieferung eines Testpanzers bringt die deutsche
Politik weiter ins Zwielicht. Statt Rüstungsexporte
zu beschränken wie von Rot-Grün zugesagt
, werden sie verstärkt und die konkrete
Menschenrechtssituation in der Türkei ignoriert. Die
Türkei führt noch immer Krieg gegen Kurdinnen und
Kurden. Es ist Augenwischerei, sich damit zu
trösten, dass vorerst nur über ein Musterexemplar
entschieden wurde und die Gesamtentscheidung noch
aussteht. Wer an einer Ausschreibung teilnimmt, will
auch den Zuschlag haben. Die Kurdistan-Solidarität
Freiburg fordert die Bundesregierung auf, sofort
jegliche militärische Zusammenarbeit mit der Türkei
zu beenden.
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