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Informationen zu
Hasankeys, GAP und dem Ilisu-Staudamm, Zeitungsartikel,
Bilder, Aufrufe etc. zum Downloaden (371kb Zip).
Wasser
als Waffe
Das GAP Staudammprojekt
in der Türkei und seine ökologischen, politischen,
militärischen, kulturellen Folgen, am Beispiel des
Ilisu-Staudammes.
Abschrift einer
RDL-Sondersendung der | Kurdistan-Solidarität Freiburg
|.
ZUR EINFÜHRUNG
GAP, das
Südostanatolienprojekt - ein "gigantisches
Projekt", ein "Jahrhundertprojekt", ein
"Schlüsselprojekt", ein
"exportorientiertes" Projekt, ein
"entwicklungspolitisches" Projekt, ein
"Projekt der Superlative", so sehen es die
Propaganda-Hochglanzbroschüren, die von vielen an GAP
beteiligten Organisationen stapelweise verschickt werden,
um nach Investoren Ausschau zu halten.
GAP, das
Südostanatolienprojekt, wird von offizieller Seite als
"wirtschaftlich-soziales Projekt", als
größtes "Entwicklungsprojekt" in der
nahöstlichen Region bezeichnet.
GAP ist ein gigantisches
Staudamm- und Bewässerungsprojekt. Das GAP- Gebiet
zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris umfaßt bzw.
liegt in den sechs kurdischen Provinzen Gaziantep,
Adiyaman, Urfa, Diyarbakir, Mardin und Siirt an der
Grenze zu Syrien und Irak; insgesamt eine Fläche so
groß wie die Benelux- Staaten zusammen. Diese Provinzen
und die anderen kurdischen Gebiete in der Türkei stehen
seit 1978 ununterbrochen unter
Ausnahmerecht/Ausnahmezustand; Menschenrechtsverletzungen
sind dort Alltag.
Das GAP- Projekt besteht
aus 13 Einzelprojekten, in denen 21 Staudämme,
Wasserkraft- und Elekrizitätswerke, infra-strukturelle
Vorhaben, wie agrarwissenschaftliche Fakultäten,
Versuchsstationen, Flugplätze etc. integriert sind. Die
beiden Grundsäulen des riesigen Staudamm- und
Bewässerungsprojekts sind ein agro- industrieller
Komplex und ein Komplex zur Gewinnung von
Hydroelektrizität. Das kurdische Gebiet soll durch ein
"Wirtschaftswunder" zum "Brotkorb"
für den Nahen Osten werden.
GAP IM
INTERNATIONALEN KONTEXT
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