Solange noch ein Weg ist ...
Die Kurden zwischen Verfolgung und Widerstand.
von
Karin Leukefeld
Kurzbeschreibung
Ein
eindrucksvolles Buch über Geschichte, Leid und
Widerstand eines Volkes, das seit Jahrhunderten
unterdrückt wird.
Klappentext
Schon das
älteste schriftliche Zeugnis kurdischer Kultur kündete
von der Willkür fremder Herrscher. Dieses Schicksal hat
das Volk der Kurden durch die Jahrhunderte begleitet.
Karin Leukefeld, die Kurdistan mehrfach bereiste,
berichtet von dieser leidvollen Geschichte, vom
schwierigen Leben unter türkischer und irakischer
Herrschaft und vom kurdischen Kampf um eine bessere
Zukunft - ein Konflikt, der längst auch Deutschland
erreicht hat. Mit Fotos von Sebastian Bolesch und Ralf
Maro.
Fakten:
Preis:
DM 39,80 Taschenbuch -
318 Seiten (1996) Die Werkstatt, Rast.; ISBN: 3895331619


Hölle
Nr. 5. Tagebuch aus einem türkischen Gefängnis

von Mehdi Zana
Kurzbeschreibung
Das
erschütternde Zeugnis des prominenten kurdischen
Politikers Mehdi Zana, der fast 16 Jahre in türkischen
Gefängnissen zubrachte.
Authentischer
Bericht über das berüchtigte Gefängnis
Dies ist
ein politischen Buch und dieser Tatsachenbericht
schildert unverblümt den Zustand des berüchtigten
Gefängnisses für politische Gefangene in Diyarbakir:
die Lage der Gefangenen, das Verhalten von
Staatsanwälten, Richtern, Gefängnisdirektoren und
Wärtnern zeigt auf erschreckende Weise das wahre Gesicht
des Unrechtsstaates Türkei. Die Türkei, ein
Nato-Partnerland, folterte und foltert auch heute noch
ungehemmt Andersdenkende und Mitglieder ethnischer
Minderheiten, ungehindert von der europäischen
Staatengemeinschaft auf menschenverachtende Weise. Mehdi
Zana, ein anständiger und integrer Mensch, berichtet
über seine schwere Zeit auf bemerkenswerte Weise. Eine
für uns unvorstellbare Tatsache, nämlich
ausschließlich seiner Volkszugehörigkeit wegen und
seines Verlangens und Strebens nach Gleichheit und
Gerechtigkeit lassen ihn, und später auch seine Frau
Leyla, diesen Leidensweg gehen. Auch erfährt man so
nebenbei Interessantes über das tägliche Leben der
Kurden. Mehdi Zana war, als ich in Diyarbakir lebte,
Bürgermeister und er war der Hoffnungsträger für die
arme kurdische Bevölkerung dieser Stadt, die ihn
seinerzeit mit überwältigender Mehrheit gewählt hatte
und nur durch politische Intrigen seines Amtes enthoben
wurde. Dieses Buch ist, gerade im Zusammenhang mit dem
Schauprozeß gegen Abdullah Öcalan, ein wichtiges
Dokument, um Einblick in die wahre Lage der Menschen in
der Türkei und besonders im Südosten des Landes zu
erhalten. Es fordert die demokratisch Staaten Europas
auf, endlich zu einer Lösung zur Beendigung der
menschenverachtenden Politk seitens des türkischen
Staates an der kurdischen Bevölkerung schnellstens
beizutragen.
Fakten:
Preis:
DM 34,00 Taschenbuch -
287 Seiten (1997) Die Werkstatt, Rast.; ISBN: 3895332097


Kurdistan.
Ein Fotobuch.

von
R. Maro, Ronald Ofteringer
Rezensionen
Klappentext
Mit diesem
Buch wird die jüngere Entwicklung in allen Teilen
Kurdistans bildlich beschrieben. Neben den Auswirkungen
des unter den Augen der Weltöffentlichkeit
stattfindenden Vernichtungskrieges der türkischen Armee
in Kurdistan-Türkei, sind das Alltagsleben, der soziale
Wandel, die differenten und sich gegenseitig bedingenden
Formen des Lebens und des Widerstands Themen der Fotos.
Sie zeigen die Realität von Lager, Verfolgung,
Vernichtung und den Versuchen in der UN-Schutzzone im
Nordirak zu überleben. Die Fotos sind im Rahmender
konkreten Solidaritäts- und Unterstützungsarbeit in den
verschiedenen Regionen Kurdistans von 1984 bis 1994
entstanden. Die Themen im Einzelnen: Soziales Leben -
Sozialer Wandel Verstädterung - Proletarisierung -
Modernisierung Verfolgung und Unterdrückung Widerstand
und Befreiungskampf Die Gewalt der Vernichtung Lager -
Frauen im Lager Die Republik der Staatenlosen Reichtum -
Internationalisierung - Macht. R. Maro, Ronald Ofteringer
und Ralf Bäcker arbeiten als freie Journalisten und
Fotografen. Von 1998 bis 1994 waren sie als Mitarbeiter
von medico international mehrmals für längere Zeit in
Kurdistan.
Fakten:
Preis:
DM 36,00 Taschenbuch -
127 Seiten (1995) ID Vlg., Bln.; ISBN: 3894080469


Vor Metris steht ein
hoher Ahorn. Hafteindrücke eines politischen Gefangenen
aus der Türkei.
von
Yusuf Yesilöz
Rezensionen
Klappentext
Am 15. Juni
1996 , neun Jahre nach seiner Emigration, reist Yusuf
Yesilöz aus familiären Gründen wieder in die Türkei.
Kaum angekommen, wird der wegen der Herausgabe des Buches
`Einführung in die kurdische Literatur` verhaftet.
Während seiner dreiwöchigen Haft durchläuft er zwei
Polizeiposten und zwei für ihre Foltermethoden
berüchtigten Gefängnisse ( u.a. Metris). Er wird Zeuge
der alltäglichen Korruption und lernt politische
Gefangene kennen, deren Widerstand darin besteht, bei der
Folter keine Laut von sich zu geben. Er führt Gespräche
mit den inhaftierten kurdischen Parlamentariern, deren
Immunität 1994 aufgehoben wurde, und verbringt eine
Woche unter 72 Gefangenen, die sich im Hungerstreik
befinden und von denen einer nicht überleben wird.
Fakten: Preis:
DM 24,80 Gebundene
Ausgabe - 170 Seiten (Oktober 1998) Unrast-Vlg.,
Münster; ISBN: 3928300911


Zum
Beispiel Kurden.
von
Albrecht Metzger
Kurzbeschreibung
Die
irakische Führung ist mit Giftgas gegen sie vorgegangen.
Die türkische Regierung hat über ihr Gebiet den
Ausnahmezustand verhängt und schickt ihre auch mit
deutschen Waffen ausgerüstete Armee zu
'Säuberungsaktionen'. Die rund 20 Millionen Kurden
werden seit Jahrzehnten unterdrückt. Sie leben in der
Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran. Als politisch
selbständiges Gebiet hat es Kurdistan nie gegeben. Bis
vor kurzem war die kurdische Sprache in der Türkei
verboten; offiziell galten Kurden als 'Bergtürken'. Wer
sich für ihre Rechte einsetzt, bringt sich noch heute in
Schwierigkeiten. Kurdischer Widerstand: Das ist bei
weitem nicht nur die Arbeiterpartei Kurdistans PKK, die
vom Bundesinnenministerium in Bonn als terroristische
Organisation verboten wurde.
Klappentext
Saddam
Hussein ist mit Giftgas gegen sie vorgegangen. Die
türkische Regierung hat über ihr Gebiet den
Ausnahmezustand verhängt und schickt ihre auch mit
deutschen Waffen ausgerüstete Armee zu
"Säuberungsaktionen". Die rund 20 Millionen
Kurden werden seit Jahrzehnten unterdrückt.
Sie leben
in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran. Als
politisch selbständiges Gebiet hat es
"Kurdistan" nie gegeben. Bis vor kurzem war die
kurdische Sprache in der Türkei verboten; offiziell
galten Kurden als "Bergtürken". Wer sich für
ihre Rechte einsetzt, lebt noch heute gefährlich.
Kurdischer
Widerstand: Das ist nicht nur die Arbeiterpartei
Kurdistans (PKK), die vom Bundesinnenminister als
gefährliche terroristische Organisation eingeschätzt
und deshalb verboten wurde.
Süd-Nord:
"Themen, die alle betreffen und betroffen
machen" (Treffpunkt Bibliothek, Schweiz)
Fakten:
Preis:
DM 16,00 Taschenbuch -
89 Seiten (1996) Lamuv Vlg., Göttingen; ISBN: 3889774636


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